NEUIGKEITEN

 
Zithertag Tirol - April 2017 / Wattens

Wettbewerbs-Ergebnisse - 2016 / Tirol, Österreich

Zithertag Tirol - April 2016 / Innsbruck

KaffeeKonzert - Junge Zitheristi - Februar 2016 / Innsbruck

In memoriam Prof. Dr. Günther Andergassen - 2016 / Bozen, Innsbruck

Zitherstammtisch 2016 / Innsbruck

Junge Meisterklasse am Tiroler Landeskonservatorium - 2015/2016 / Innsbruck


Zithertag Tirol - April 2017

Bild    Bild    Bild    Impressionen vom Zithertag 2016

Die nunmehr dritte Auflage des Zithertages fand am 22. April 2017 in Wattens statt. Wattens befand sich im vergangenen Schuljahr sozusagen im Jubeljahr, denn die Musikschule der bekannten (Swarowski!) Tiroler Marktgemeinde feierte ihr 50-Jahr-Jubiläum. Für Musikschuldirektor Norbert Salvenmoser Grund genug, eine Vielzahl von hochkarätigen Veranstaltungen durchzuführen, so auch den Wettbewerb prima la musica und »unseren« Zithertag 2017. Wieder gab es eine Steigerung in der Anzahl der Teilnehmer, besonders bei den ganz jungen! Über 100 junge Zitheristi und Zitherlehrer fanden sich ein, um - auf zwei Orchester aufgeteilt - unter der der Leitung von Gernot Niederfriniger (»Zitherinos«) und Harald Oberlechner (»ZET-ZitherEnsembleTirol«) zu proben, sich bei der umfangreichen Ausstellung zu informieren, den Zitherlunch (Edi Giuliani, e-zither) zu genießen und zu guter letzt das Geprobte im abschließenden Konzert zu Gehör zu bringen. (ij 2017)

Samstag, 22. April 2017
9.30 - 18.00 Uhr
Wattens, Mehrzweckgebäude Oberdorf
Zithertag Tirol 2017
Orchester-Workshop - für junge Zitheristi aus NordOstSüdtirol
Harald Oberlechner und Gernot Niederfriniger - OrchesterLeitung
10.00 - 17.00 Uhr: Ausstellung (Zithern, Noten und Zubehör)
Fa. Wünsche, Fa. Meinel, Fa. Schandl, Fa. Schrettle, Fa. Mürnseer, Grünwald-Verlag, Fa. Ziegler
12.30 Uhr: Zitherlunch, Goldener Adler (Wattens)
mit Eduard Giuliani, e-zither
17.00 Uhr: Konzert Junge Zitheristi
im Festsaal des MZG Oberdorf
Orchester (Zitherinos und ZET ZitherEnsembleTirol)
und weitere junge Solisten und Zither-Ensembles
Eine Veranstaltung des Tiroler Landesmusikschulwerkes in Kooperation mit der Musikschule der Marktgemeinde Wattens, dem Tiroler Landeskonservatorium und dem Verein zither.tirol

Nächster Zithertag
Samstag, 21. April 2018
9.30 - 18.00 Uhr
Innsbruck, Städtische Musikschule


Wettbewerbs-Ergebnisse

Bild    Zithertrio NordOst

Landeswettbewerb Prima la musica 2016, Zither solo und VolksmusikEnsemble

Der bundesweite Jugendwettbewerb »Prima la musica« wurde im März 2016 auf Tiroler Landesebene in Mayrhofen ausgetragen. Dieses Mal war die Zither solistisch und - nur auf Landesebene - in der Sonderwertung VolksmusikEnsemble vertreten. Die Ergebnisse sprechen für sich:

1. Preis mit Auszeichnung
Maria Hetzenauer (LMS Kitzbühel, Lehrerin: Barbara Nöckler)

Zithertrio NordOst
Johanna Krimbacher, Magdalena Pedarnig und Theresa Wopfner
(Mozarteum Innsbruck und Tiroler Landeskonservatorium, Lehrer: Isolde Jordan und Harald Oberlechner)

1. Preis mit Berechtigung zur Teilnahme am Bundeswettbewerb
Katharina Brunner (Musikschule Meran/Passeier, Lehrerin: Melanie Pichler)
Elisabeth Kirchmair (LMS Kramsach, Lehrer: Wolfgang Schipflinger)
Johanna Krimbacher (Tiroler Landeskonservatorium, Lehrerin: Isolde Jordan)
Miriam Schwienbacher (Musikschule Unterer Vinschgau, Lehrerin: Melanie Pichler)

1. Preis
Magdalena Obholzer (LMS Jenbach-Achental, Lehrer: Klaus Hochschwarzer)

www.tmsw.at

Bundeswettbewerb Prima la musica 2016, Zither solo

2. Preis
Katharina Brunner (Musikschule Meran/Passeier, Lehrerin: Melanie Pichler)
Elisabeth Kirchmair (LMS Kramsach, Lehrer: Wolfgang Schipflinger)
Johanna Krimbacher (Tiroler Landeskonservatorium, Lehrerin: Isolde Jordan)

www.musikderjugend.at


Zithertag Tirol - April 2016

Bild
Gernot Niederfriniger probt mit den Zitherinos
    Bild
Eduard Giuliani leitet das ZET (ZitherEnsembleTirol)
   

Am Samstag, 23. April 2016 hieß es zum zweiten Mal »Alles Zither« im Tiroler Landeskonservatorium. Nachdem die erste Ausgabe des Zithertages im Februar 2015 großes Echo gefunden hatte, strömten diesmal rund 80 Teilnehmer - jüngste und jugendliche Zitheristi aus NordOstSüdtirol, von Anfängern bis zu Kons- und Moz-Studierenden - in den Innsbrucker Musentempel. Zwei Orchester unter der Leitung von Gernot Niederfriniger (Südtirol) - er probte mit den Jüngsten (Zitherinos) - und Eduard Giuliani (Nordtirol) - er leitete die erfahreneren Zitheristi (ZET-ZitherEnsembleTirol) - feilten an ihren Stücken, um sie dann um 17.00 Uhr in einem abschließenden Konzert zum besten geben. Ausgewählte Beiträge mit Schülern der Musikschulen und Studenten des Konservatoriums komplettierten das Konzertprogramm. Den informativen Rahmen bildete eine kleine, aber feine Ausstellung rund um Instrumente und Zubehör mit der Firma Wünsche aus Markneukirchen, ein Workshop für Lehrer (Harald Oberlechner, e-zither) und der »Zitherlunch« im Treibhaus-Turm, bei dem sich Teilnehmer, Eltern, Lehrer und Zaungäste begegnen, kulinarisch stärken und entspannen konnten, natürlich nicht ohne musikalische Untermalung, für die Sabine Laimböck mit ihrer ganz besonderen Fusion von Zither & Stimme sorgte. (ij 2016)

 
Samstag, 23. April 2016
9.30 - 18.00 Uhr
Innsbruck, Tiroler Landeskonservatorium
Zithertag Tirol 2016
Orchester-Workshop - für junge Zitheristi aus NordOstSüdtirol
Eduard Giuliani und Gernot Niederfriniger - Orchesterleitung
Ausstellung (Zithern und Zubehör)
Firma Wünsche, Markneukirchen
13.00 Uhr: Zitherlunch im Treibhaus-Turm
Sabine Laimböck, zither & voice
17.00 Uhr: Konzert »Junge Zitheristi« im Konzertsaal des Konservatoriums
Orchester (Zitherinos und ZET ZitherEnsembleTirol)
und weitere junge Solisten und Zither-Ensembles
Moderation: Patrick Rina, ORF Tirol
Eine Veranstaltung des Tiroler Landesmusikschulwerkes in Kooperation mit dem Tiroler Landeskonservatorium und dem Verein zither.tirol

KonzertProgramm
KonzertFotos


KaffeeKonzert - Junge Zitheristi - Februar 2016

Bild    Elisabeth Kirchmair

Alljährlich, wenn der Wettbewerb »prima la musica« vor der Türe steht, heißt es beim KaffeeKonzert im Innsbrucker Löwenhaus »prima la zither«. Auch 2016 trafen sich deshalb fünf junge Zitheristinnen, um ein illustres Programm zum besten zu geben: Johanna Krimbacher aus Kirchberg/Nordtirol, Magdalena Pedarnig aus Schlaiten/Osttirol und Theresa Wopfner aus Thaur/Nordtirol bilden das Zithertrio NordOst und spielten ein abwechslungsreiches Volksmusikprogramm, denn diesmal war in Tirol wieder die Sonderwertung »Volksmusikensemble« beim Wettbewerb zugelassen. Außerdem beeindruckten Elisabeth Kirchmair aus Kramsach, Sarah Singewald aus Thaur und Johanna Krimbacher das Publikum mit ihren bunten solistischen Darbietungen. Alles in allem ein Musizieren auf hohem Niveau mit dem positiven Nebeneffekt der Begegnung von Musikschülern und Konservatoriums-Studierenden. (ij 2016)

KonzertProgramm
KonzertFotos


In memoriam Prof. Dr. Günther Andergassen

Bild    Günther Andergassen

Prof. Dr. Günther Andergassen (17.4.1930 - 19.1.2016) - war eine markante Musikerpersönlichkeit (Komponist, Chorleiter, Musikpädagoge), die vielen Musiklehrern in Tirol als universell gebildeter (Romanistik, Anglistik, Kunstgeschichte, Philosophie, Musikwissenschaft) und engagiert und vielseitig Unterrichtender am Tiroler Landeskonservatorium in Erinnerung ist. Er war der wesentliche Motor für den Aufbau der modernen Musiklehrer-Ausbildung (Instrumental-und Gesangspädagogik IGP); zahlreiche Preise und Ehrungen würdigen sein Schaffen. Als Komponist hinterlässt er uns Zitherspielern zwei richtungsweisende Werke, den »Zyklus für Zither« (Preissler-Verlag), ein höchst anspruchsvolles, akribisch durchgearbeitetes Stück, und den »Jahreskreis«, 14 Lieder auf japanische Haikugedichte für Sopran und Zither (Psalteria-Verlag), ein atmosphärisch-dichtes, in Naturmystik ruhendes und atmendes Werk.

Anlässlich des Requiems für Prof.Dr. Günther Andergassen hielt Dr. Nikolaus Duregger, Direktor des Tiroler Landeskonservatoriums, folgende Ansprache:
»Kämpfer für den Frieden war er und streitbarer Geist der Versöhnung.
Paradoxa nur auf den ersten Blick!
Ja, Günther Andergassen war ein streitbarer Mensch, nicht scheute er den Konflikt!
Friede kann nachhaltig nur auf dem Boden der Freiheit und Gerechtigkeit herrschen, war seine feste Überzeugung. Probleme unter den Teppich zu kehren, krumme Kompromisse einzugehen oder träge Toleranz an den Tag zu legen, waren für ihn Zeichen der Unlauterkeit, der Schwäche und fatale Vorboten des Verhängnisses von morgen.
Das faschistische Siegesdenkmal in Bozen war für ihn das sichtbare Zeichen der Ungerechtigkeit, der Arroganz, der Unterdrückung »seiner« Sprache und Kultur. Sein furchtloser, konsequenter Kampf gegen dieses Denkmal und den Geist, den es verkörpert, kosteten ihn sieben lange Lebensjahre in italienischen Gefängnissen.
Andergassen war eine starke Persönlichkeit, eine erstaunliche Persönlichkeit: Er war streng und freundlich, er war mitunter fast pedantisch genau und hatte doch den weiten Blick des Künstlers und Kulturmenschen, er war leidenschaftlich Lehrender und zeitlebens Lernender, er war Scholastiker und Mystiker, Wissenschaftler und Christ, aber nicht hin- und hergerissen zwischen diesen vielfältigen Facetten seines Wesens, sondern ruhte kompakt und authentisch in ihnen.
Ab 1958 unterrichtete er am Mozarteum Salzburg Musikgeschichte, Chorwesen, Tonsatz und Kunstgeschichte.
Im Jahr 1961 rief ihn Kurt Rapf ans Konservatorium nach Innsbruck und beauftragte ihn mit dem Aufbau der pädagogischen Abteilung.
In den dreißig Jahren bis 1991 (unterbrochen durch die sieben Jahre der Gefangenschaft) war er Lehrer für Komposition, Tonsatz, Kulturkunde, Chorleitung, Leiter des Seminars B bzw. später der Instrumental- und Gesangspädagogik.
Ab 1982 lehrte er zusätzlich am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Innsbruck Kontrapunkt und Musik des 20. Jahrhunderts.
1990 bis 1995 war er Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Feldkirch.
Essenziell für die österreichischen Konservatorien war sein wesentlicher Beitrag zu einem modernen Curriculum für ein neuartiges IGP-Studium. Es ermöglichte die notwendige Durchlässigkeit in Richtung Musikhochschulen. Höhere Absicht dahinter war, die Konservatorien selbst zu Musikhochschulen zu machen, denn er hat schon früh erkannt, dass die vom Bund sukzessive mit immer mehr Macht und Möglichkeiten ausgestatteten Musikhochschulen die Konservatorien in die Krise katapultieren. Der spätere Bologna-Prozess hat das Dilemma der Konservatorien drastisch-dramatisch aufgezeigt. Dieses Dilemma besteht weiterhin!
1969 wäre das Konservatorium Innsbruck beinahe Musikakademie geworden. Der Bund hat sich nach kontroversiellen Diskussionen schließlich dagegen ausgesprochen. Es ist ein einziger großer Jammer, dass Dr. Günther Andergassen zu dieser Zeit in einem italienischen Gefängnis saß und SEIN Konservatorium nicht in diesem wichtigen Anliegen unterstützen konnte!
Für seine vielfältigen Leistungen ist er 1991 mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet worden.
Nicht alle seine Ziele konnte er verwirklichen. Menschenwerk muss immer Stückwerk bleiben. Den Status des Konservatoriums auf das Niveau der Musikuniversitäten zu heben wird u.a. meine Aufgabe, das lebenslange Ringen Prof. Andergassens um Frieden und Freiheit fortzuführen unser aller Aufgabe sein.«
(Dr. Nikolaus Duregger, Direktor des Tiroler Landeskonservatoriums, 2016)


Zitherstammtisch 2016

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Das »einilosn um siebene« gestalteten 2016 folgende Solisten und Gruppen:

13. Jänner 2016
Fallbach-Zithermusig (Christian Bitschnau, Isolde Jordan und Harald Oberlechner)

10. Februar 2016
9. März 2016
13. April 2016
11. Mai 2016
8. Juni 2016
14. September 2016
8. Oktober 2016
9. November 2016

Stammtische ohne Sonderprogramm


Junge Meisterklasse am Tiroler Landeskonservatorium

Bild   

Ein neues Projekt rückt den Fokus auf die Begabtenförderung von jungen Musiktalenten. In Kooperation von Tiroler Landesmusikschulwerk und Tiroler Landeskonservatorium bekommen ambitionierte Instrumental- und Gesangstalente aus den Musikschulen Gelegenheit, neben ihrem regulären Unterricht an den Musikschulen Einzel- und Gruppenunterricht am Konservatorium zu erhalten. Die Grundidee ist, junge Talente bereits vor ihrem Eintritt ins Musikgymnasium oder ins Studium kennenzulernen, sie bei bevorstehenden Prüfungen, Wettbewerben und Konzerten zu unterstützen, ihnen einen Vorgeschmack auf eine mögliche intensivierte Auseinandersetzung mit dem Instrument zu geben und sie - gemeinsam mit dem jeweiligen Musikschullehrer - bei der Entscheidung und der Vorbereitung für die Aufnahme in ein Konservatorium bzw. die Hochschule zu beraten.
Im Schuljahr 2015/16 waren dazu erstmals auch die Zupfinstrumente (Gitarre, Hackbrett, Harfe, Zither) eingeladen. Bewerben konnten sich Instrumentalisten im Alter zwischen ca. 10 und 18 Jahren. Nach einem ersten gemeinsamen Kennenlernen und Vorspiel wurden vier Zitheristi aufgenommen: Sarah Singewald (MS Hall, Lehrerin Johanna Buchegger), Daylen und Daren Thimm (beide MS Innsbruck, Lehrer Manfred Mingler), Eliane Thomaser (MS Klausen, Lehrerin Reinhilde Gamper). Nach mehreren über das Schuljahr verteilten Unterrichtseinheiten (Solo- und Ensembleunterricht) ging im Mai ein gemeinsames Abschlusskonzert über die Bühne. (ij 2016)

Freitag, 20. Mai 2016, 19.00 Uhr, Tiroler Landeskonservatorium
Abschlusskonzert Junge Meisterklasse Zupfinstrumente

KonzertProgramm
JungeMeisterklasseZitherFotos