NEUIGKEITEN

 
In memoriam Roland Jordan / Innsbruck

In memoriam Norbert Leutschacher / Innsbruck

Passionskonzert - April 2019 / Innsbruck

Zithertag Tirol - April 2018 / Innsbruck

Junge Meisterklasse am Tiroler Landeskonservatorium - 2017/2018 / Innsbruck

Zitherstammtisch 2018 / Innsbruck

Zithertag Tirol - April 2017 / Wattens

Junge Meisterklasse am Tiroler Landeskonservatorium - 2016/2017 / Innsbruck

Zitherstammtisch 2017 / Innsbruck


In memoriam Roland Jordan

Bild Roland Jordan Weint um mich, doch nur mit Freudentränen,
denn ich will euch fröhlich einst begegnen.
Weiße Rosen soll es reichlich regnen
auf verborgne Teiche und Fontänen.
                 (Roland Jordan, November 2019)
Roland Jordan (7.9.1943 - 14.1.2020)

Roland Jordans Leben war von Anfang an nicht auf Rosen gebettet:
Mitten im Zweiten Weltkrieg geboren, wuchs er zusammen mit zwei Brüdern in bescheidenen Verhältnissen in Innsbruck auf.
Der Vater kehrte aus dem Krieg nicht mehr heim, so war es für die Witwe in der Nachkriegszeit schwer, drei Söhne alleine
aufzuziehen.
Bei Roland zeigte sich schon früh ein ausgeprägtes Interesse für die Musik, in die er schon mit acht Jahren durch den Unterricht eines Tiroler »Wander-Zitherlehrers« eingeführt wurde. Der erste Lehrer August Schiener brachte dem musikalischen Schüler die Grundkenntnisse des Zitherspiels bei und bald konnte er Lieder und Weisen auf einer geschenkten kleinen Zither bei Hauskonzerten vortragen. Neben seiner schulischen Ausbildung an der Handelsakademie und später neben seinem Beruf als Bankangestellter studierte er am Innsbrucker Konservatorium bei Prof. Peter Suitner, der schon früh der Zither - die damals vorwiegend in der Volksmusik beheimatet war - innovative Wege mit neuen Kompositionen und mit Bearbeitungen aus der Alten Musik erschlossen hat. Als Zithersolist wurde Roland Jordan bekannt und zu Konzerten im In- und Ausland eingeladen. Rundfunksendungen und Schallplattenaufnahmen folgten. Bei zahllosen Auftritten bot er ein umfassendes Repertoire, neben den klassischen Komponisten der Zithermusik (Grünwald, Haustein, Schneider etc.) spielte er auch Bearbeitungen von Alter Musik und Werken aus der Klassik und Romantik sowie Lieder des Tiroler Musikers Sepp Weidacher. Auch das Gitarrenspiel faszinierte ihn, das er noch als Erwachsener erlernte und damit seine musikalische Arbeit bereicherte.
In seiner Familie konnte er - Vater von zwei Töchtern - die Begeisterung für das Instrument Zither seiner Tochter Isolde, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Harald Oberlechner am Tiroler Landeskonservatorium unterrichtet, weitergeben.
Die Pflege und Weiterentwicklung der Zither war Roland Jordan ein großes Anliegen. Liebevoll kümmerte er sich um jedes alte, noch so kleine Instrument und ließ es restaurieren, um es für Interessierte spielbereit zu machen. Bei Kontakten zu Musikern und Instrumentenbauern - vor allem in Ostdeutschland - suchte er unermüdlich nach neuen Möglichkeiten für die Zither, um ihr neben der Volksmusik den Zugang zu anderen Musikbereichen zu öffnen und ihr mehr Anerkennung in der allgemeinen Musikwelt zu verschaffen.

Roland Jordan war auch der Poesie sehr zugetan, schon in jungen Jahren verfasste er Gedichte, die er bei Lesungen und
Konzerten vortrug. Seine Musikalität prägte seine Lyrik, mehrere Lyrikbände geben Einblick in sein literarisches Schaffen. Die Verbindung von Literatur und Musik stellte er sich zur Aufgabe, die er als langjähriger Präsident der Innsbrucker Vereinigung »Turmbund - Gesellschaft für Literatur und Kunst« immer wieder bei Veranstaltungen verwirklichte. Dabei unterstützte ihn auch seine Frau Margit, die ihm als Programmchefin, Lektorin und Geschäftsführerin des Vereins den Rücken freihielt für seine musikalische und literarische Arbeit. Mit der beliebten sonntäglichen Matineen-Reihe, dem Konzertcafé im Hofgartencafé, später im Hotel »Grauer Bär« in Innsbruck, wurde eine gelungene Symbiose von Literatur und Musik geschaffen: Seit 1984 stellt es ein einmaliges Veranstaltungsformat dar, ein Forum für viele Kunstschaffende und deren interessiertes Publikum. Hier konnte sowohl Tradiertes als auch Neues aus Literatur und Musik erprobt werden. Dank seiner Vortragskunst und Rednergabe war Roland Jordan als Moderator bei zahlreichen Veranstaltungen im Einsatz und als Förderer seiner Künstlerkollegen unermüdlich tätig.

Mit seinem vielfältigen Wirken und integrativ-ausgleichenden Wesen hat Roland Jordan in unserer schnelllebigen Zeit vielen Freunden der Literatur und Kunst unvergessene Eindrücke und Erlebnisse geschenkt. So wird er den Musik- und Literaturbegeisterten in dankbarer Erinnerung bleiben.
 
(Familien Jordan und Oberlechner)

 
ERDE UND HIMMEL

Gib den scharfen Falken uns und auch
den neuen vollerblühten Rosenstrauch,
gib uns die wilden Winde dicht durchsonnt
und Pappelblätter hoch am Horizont.

Gib täglich uns den frischen Erdenblick
und abendliche Lautentraummusik,
gib jeden Morgen weisen Tatendrang,
und mondhell aufgebrochnen Sphärenklang.

Gib Orchideen, Lupinen, Akelei,
gib Zither uns, Piano und Schalmei,
gib uns die neue Erde grenzenlos,
den neuen Himmel auch gigantisch groß.

                        (Roland Jordan, November 2019)


In memoriam Norbert Leutschacher

Bild Norbert Leutschacher    Norbert Leutschacher (1941-2019)
Einer, der das Herz der Zuhörer berühren konnte

Sechs Uhr morgens. Halbdunkel. Zitherklänge. Schwingt da nicht ein Engele mit? Ja noch eins und noch eins. Norbert spielt zum Rorate. Noch liegen kleine Schneekristalle auf unseren Wintermänteln. Und plötzlich, so sanft wie sein Saitenspiel, geschieht das Wunder: »Die Engelen dö kugelen ganz haufnweis hervor«. Advent in St. Nikolaus. Bald darauf ... »Es wird scho glei dumpa ... «. »Die Welt ist Klang«, so nennt sich denn der Buchtitel eines Musikexperten. Norberts Leben war Klang. Und er setzte sich fort in uns Pfarrkindern. Es überrascht deshalb nicht: Sein umgängliches Wesen fand Anklang. Das Leben ist ein einziger Klangkörper. Jeder hat ihn. Auch die, denen verkehrte Lehrer einzureden versuchten, dass sie so gar nicht musikalisch seien. Norbert verstand es, die besten Saiten unserer Pfarrgemeinde zum Klingen zu bringen. So möge sein Nachruf denn im »Dreiklang« (Anm.: so heißt der Pfarrbrief unseres Innsbrucker Seelsorgeraumes Hötting/St.Nikolaus/Hungerburg) seinen Klangort haben. Es wird nicht lang »dumpa« gewesen sein als Norbert am 22. August oben ankam. Die Engelen kannten ihn ja schon und begrüßten alt-vertraut ihr St. Nikolauser Lieblingskind. Aber auch wir herunten, die irdischen Engele-Bengele und Bengele-Engele, ließen uns von ihm gerne in seine Zitherklänge oder im Pfarrcafé in seine Singsprüche nehmen. Er war eben ein einnehmender Mensch. Am 22. August ist er - im Licht der Ewigkeit betrachtet, eine halbe Nanosekunde vor uns - heim-gegangen, zurückgekehrt zu seinem Sohn. Damit hat sich seine Lebenswunde, in Würde getragen, schließen dürfen. Der Volksmusik- und Krippenfreund war in unserer Pfarre eine Schlüsselfigur. Norbert leitete über Jahrzehnte das Mariensingen am 8. Dezember, war der gute Geist dahinter, dass das Singen der Klagelieder des Jeremias in der Passionswoche nicht verloren ging. Er war Treue in Person, in seiner Kindheit schon als Ministrant, späterhin als Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenrat, als Mitglied der Katholischen Männerbewegung, als Lektor, Kantor, Kommunionhelfer, bei den Donnerstag-Abendandachten, bei den Exerzitien im Alltag und in seinem Stammbeisl »Pfarrcafé«. Und, und, und ... Er, der so viele Dienste für St. Nikolaus tat, war, was alles überwiegt, ein so liebevoll sich sorgender Ehemann für Annemarie, die wir besonders in dieser schweren Zeit begleitet wissen wollen. Norbert war so fröhlich wie spirituell auch, so leutselig wie tiefsinnig auch. All das, was man einen lieben Kerl nennt, über den man als Freund, als Nachbar oder Schwiegerpapa sich freuen kann. Er war so selbstverständlich hilfsbereit, man konnte sich ihn gar nicht anders vorstellen. Er war geerdet, sein froher Sinn immer den Menschen zugewandt. Zugleich konnte er einfühlsam und kritisch zugleich über den Glauben reden. Die Krise der Kirche registrierte er, sie tangierte ihn aber nicht in seinen Grundfesten. Er zeigte uns, was für eine heilsame Wirkung doch der Humor hat. Darin war er einzigartig. Es gibt ja durchaus humorige Leute, die bei geistigen Fragen aber schnell einmal Aspirin brauchen und es gibt durchaus vergeistigte Leute, die das Lachen verlernt haben. Humor und Spiritualität waren bei ihm in Freundschaft, die er so gerne teilte, ungeschieden beisammen und das eine schien das andere zu speisen. Kurzum: Er war ein runder Mensch, eine treue Seele und bei allen sehr beliebt. So stolz hat er auch immer, im Verein mit Annemarie, von den Kindern erzählt. Er wird die Zither wohl mitgenommen haben und dort oben für mehr musikalische Abwechslung sorgen (damit nicht immer nur Halleluja gesungen wird, was in einem Münchner-Schwank schon einen Weiß Ferdl ganz schön genervt hat). Wir freuen uns, wenn Du, lieber Norbert, uns dereinst einmal, wenn wir oben eintrudeln, uns zum Einstand mit sanften und frohen Zitherklängen empfangen wirst. Pfiat Di!
Im Glauben vereint für die St. Nikolauser Pfarrfamilie
Peter Stöger

Stellvertretend für alle (Zither)Freunde von Norbert danken wir Prof.Dr. Peter Stöger für diese treffenden und tröstenden Zeilen!
isolde jordan + harald oberlechner


Passionskonzert - April 2019

Bild    Foto: MaLa

Ein berührendes und eindrucksvolles Passionskonzert haben Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums den BesucherInnen der Kirche im Herzen der Stadt (Alte Spitalskirche in Innsbruck) am 11. April 2019 »geschenkt«.
Volksmusik-Studierende aus den Klassen Johanna Dumfart, Otto Ehrenstrasser, Isolde Jordan und Harald Oberlechner führten - durch eine spannende Zusammenstellung von ganz unterschiedlichen Werken und Instrumentierungen - in die Tiefe der Passionsgeschichte ein und erschlossen damit einen innigen Zugang zur Aktualität des Lebensschicksals Jesu. Texte von Margit Jordan, gelesen von Lisa-Marie Hilber (Klasse Hildegard Starlinger) stellten den aktuellen Bezug der Thematik her.
Eine wunderbare Stunde der Einstimmung auf die Karwoche und der Begegnung mit dem Kern der österlichen Botschaft! Ein ganz großes Danke an alle Verantwortlichen und Mitwirkenden!
(Msgr. Mag. Jakob Bürgler / Bischofsvikar / Rektor der Spitalskirche)

www.dibk.at/kirche-im-herzen-der-stadt

KonzertProgramm
KonzertFotos


Zithertag Tirol - April 2018
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ZET
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Zitherinos
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ZitherMinis
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Zitherlunch
   

Dass vor genau 200 Jahren der Innsbrucker Musikverein gegründet wurde, aus dem in weiterer Folge das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI), das Tiroler Landeskonservatorium und die Musikschule der Stadt Innsbruck entstanden sind, verschaffte dem Zithertag Tirol 2018 eine Einladung in die Räumlichkeiten der Innsbrucker Musikschule. In Jubeljahren werden Großveranstaltungen vermehrt geschätzt, und dass sich der Zithertag zu einem der größeren Events entwickelt hat, liegt auf der Hand. An die hundert Zitheristi - Zitherschüler und Zitherlehrer - bevölkerten die edlen Räume des ehemaligen Ursulinenklosters mitten in der Innsbrucker Innenstadt, Musikschuldirektor Wolfram Rosenberger stellte alle Säle und Foyers für die Orchesterproben und die umfangreiche Ausstellung zur Verfügung. Novität war die Aufteilung in drei (bislang zwei) Gruppen. So gab es neben den Zitherinos (Leitung Manfred Mingler) und dem ZET-ZitherEnsembleTirol (Leitung Gernot Niederfriniger und Harald Oberlechner) diesmal auch ein Orchester der ganz jungen, die ZitherMinis (Leitung Monika Prantl). Alle probten vormittags und nachmittags intensiv an den Stücken, die sie bereits seit einigen Wochen im Rahmen ihres regulären Unterrichts kennengelernt hatten. ZitherMinis und Zitherinos erhielten außerdem Percussionunterricht (Leitung Heike Wegscheider). Mittags gabs im »lunch & more« kulinarische Stärkung plus musikalische Unterhaltung (Jazz mit Daren & Daylen Thimm, Fabian Eicke und Harald Oberlechner), und beim frühabendlichen Konzert wurden neben einzelnen solistischen Beiträgen und der Mitwirkung einer Saitenspielgruppe (Leitung Monika Prantl) alle Orchesterstücke (Alte Musik bis Jazziges) und Percussionbeiträge souverän und überzeugend vorgetragen: Eine für die kurze Probenzeit erstaunliche Leistung aller Mitwirkenden, Lehrenden und Leitenden. (ij 2018)

Samstag, 21. April 2018
9.30 - 18.00 Uhr
Innsbruck, städtische Musikschule

Zithertag Tirol 2018

Orchester-Workshop - für junge Zitheristi aus NordOstSüdtirol
Manfred Mingler, Gernot Niederfriniger, Harald Oberlechner und Monika Prantl - OrchesterLeitung
Heike Wegscheider - PercussionWorkshop

10.00 - 17.00 Uhr: Ausstellung (Zithern, Noten und Zubehör)
Zitherbau Kleitsch, Mürnseer, Schandl, Wünsche, Ziegler, Tischebau Schrettle, Musikverlag Richard Grünwald

13.30 Uhr: Zitherlunch, »lunch & more« (Innsbruck, Hörtnaglpassage)
mit Daylen Thimm & Fabian Eicke & Harald Oberlechner

17.00 Uhr: Konzert Junge Zitheristi
im Ursulinensaal (Eingang Hof)
Orchester (ZitherMinis, Zitherinos und ZET ZitherEnsembleTirol)
und weitere junge Ensembles und Solisten

Eine Veranstaltung des Tiroler Landesmusikschulwerkes in Kooperation mit der Musikschule der Stadt Innsbruck, dem Tiroler Landeskonservatorium und dem Verein zither.tirol

KonzertProgramm


Junge Meisterklasse Zither am Konservatorium 2017/2018

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Mit dem Schuljahr 2016/2017 ging das Projekt Junge Meisterklasse Zither in die dritte Runde. Junge Zitheristi zwischen ca. 10 und 18 Jahren erhalten hier ca. einmal pro Monat Unterricht am Konservatorium und können sich einen Überblick über die Studienmöglichkeiten verschaffen. Im Schuljahr 2017/18 nutzten zwei junge Zitherspielerinnen dieses kostenlose (!) Angebot: Maria Bellinger aus Thiersee (bei Kufstein) und Elisabeth Kirchmair aus Brixlegg, beide Schülerinnen von Wolfgang Schipflinger. Die Unterrichtseinheiten bei Isolde Jordan standen diesmal ganz im Zeichen des Wettbewerbes prima la musica, denn beide traten solistisch zunächst beim Landeswettbewerb (beide 1. Preis) und dann beim Bundeswettbewerb (beide 2. Preis) höchst erfolgreich an. Elisabeth Kirchmair bestand außerdem die Aufnahmeprüfung ins Musikgymnasium und ist ab dem Schuljahr 2018/19 dadurch reguläre Konservatoriumsschülerin. Als abschließenden Höhepunkt gestaltete sich wieder das gemeinsame Konzert der Jungen Meisterklasse/Zupfinstrumente im Mai, bei dem auch ehemalige Meisterklassler, also Gitarristen, Harfenisten und Zitheristi, die inzwischen Konsstudierende sind, mitwirkten. (ij 2018)


Zitherstammtisch 2018

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Das »einilosn um siebene« gestalteten 2018 folgende Solisten und Gruppen:

10. Jänner 2018
14. Februar 2018
14. März 2018
11. April 2018
9. Mai 2018

Stammtische ohne Sonderprogramm

13. Juni 2018
Hans Knauer (Zillertal)

12. September 2018
Stammtische ohne Sonderprogramm

10. Oktober 2018
Valentin Jordan, Blockflöte und Harald Oberlechner, Zither (Innsbruck)

14. November 2018
Widdersberg-Soatnmusik / Axams (mit Liesi Stonig, Zither)


Zithertag Tirol - April 2017
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ZET
mit Harald Oberlechner
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Zitherinos
mit Gernot Niederfriniger
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Zitherlunch
mit Edi Giuliani
   

Die nunmehr dritte Auflage des Zithertages fand am 22. April 2017 in Wattens statt. Wattens befand sich in diesem Schuljahr sozusagen im Jubeljahr, denn die Musikschule der bekannten (Swarowski!) Tiroler Marktgemeinde feierte ihr 50-Jahr-Jubiläum. Für Musikschuldirektor Norbert Salvenmoser Grund genug, eine Vielzahl von hochkarätigen Veranstaltungen durchzuführen, so auch den Wettbewerb prima la musica und »unseren« Zithertag 2017. Wieder gab es eine Steigerung in der Anzahl der Teilnehmer, besonders bei den ganz Jungen! Über 100 junge Zitheristi und Zitherlehrer fanden sich ein, um - auf zwei Orchester aufgeteilt - unter der Leitung von Gernot Niederfriniger (»Zitherinos«) und Harald Oberlechner (»ZET-ZitherEnsembleTirol«) zu proben, sich bei der umfangreichen Ausstellung zu informieren, den Zitherlunch (Edi Giuliani, e-zither) zu genießen und zu guter letzt das Geprobte im abschließenden Konzert zu Gehör zu bringen. (ij 2017)

Samstag, 22. April 2017
9.30 - 18.00 Uhr
Wattens, Mehrzweckgebäude Oberdorf
Zithertag Tirol 2017
Orchester-Workshop - für junge Zitheristi aus NordOstSüdtirol
Harald Oberlechner und Gernot Niederfriniger - OrchesterLeitung
10.00 - 17.00 Uhr: Ausstellung (Zithern, Noten und Zubehör)
Fa. Wünsche, Fa. Meinel, Fa. Schandl, Fa. Schrettle, Fa. Mürnseer, Grünwald-Verlag, Fa. Ziegler
12.30 Uhr: Zitherlunch, Goldener Adler (Wattens)
mit Eduard Giuliani, e-zither
17.00 Uhr: Konzert Junge Zitheristi
im Festsaal des MZG Oberdorf
Orchester (Zitherinos und ZET ZitherEnsembleTirol)
und weitere junge Solisten und Zither-Ensembles
Eine Veranstaltung des Tiroler Landesmusikschulwerkes in Kooperation mit der Musikschule der Marktgemeinde Wattens, dem Tiroler Landeskonservatorium und dem Verein zither.tirol

KonzertProgramm


Junge Meisterklasse Zither am Konservatorium 2016/2017

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Junge Meisterklasse Zither - das bedeutet für einzelne junge Zitheristi an Tiroler Musikschulen ein Schuljahr lang Zusatzunterricht am Tiroler Landeskonservatorium, also ca. einmal pro Monat Einzel- und Ensemble-Einheiten, eine intensivierte Auseinandersetzung mit Technik und Literatur und deren musikalischer Umsetzung und Gestaltung, ein Hineinschnuppern in das Tiroler Zentrum der musikalischen Berufsausbildung, evt. sogar eine gewisse Entscheidungshilfe, ob das Musikgymnasium oder gar der Instrumental-Lehrberuf irgendwann in Erwägung gezogen wirdů
Im Schuljahr 2016/2017 wurden zwei junge Zitheristinnen in die junge Meisterklasse aufgenommen: Elisabeth Kirchmair (13 Jahre jung, Landesmusikschule Kramsach, derzeit bei Wolfgang Schipflinger) und Johanna Peer (16 Jahre jung, Landesmusikschule Wörgl, derzeit bei Fabian Steindl). Im Unterricht bei Isolde Jordan ging es v.a. darum, bislang Neues (z.B. neue Zitherringe, Spielen im Stehen) auszuprobieren, an bereits erprobter Literatur zu feilen und neue Stücke kennenzulernen. Im Abschlusskonzert im Mai, bei dem auch die jugendlichen Gitarristen des Meisterklassenprojekts mitwirkten, spielten die beiden Nachwuchstalente neben alpenländischen Weisen Werke von Christian Gottlieb Scheidler, Isolde Jordan und Heinz Nachbaur jun. (ij 2017)


Zitherstammtisch 2017

Bild    Christian Bitschnau

Das »einilosn um siebene« gestalteten 2017 folgende Solisten und Gruppen:

11. Jänner 2017
Stammtisch ohne Sonderprogramm

8. Februar 2017
Christian Bitschnau (Vorarlberg)

8. März 2017
12. April 2017
10. Mai 2017

Stammtische ohne Sonderprogramm

14. Juni 2017
Johanna Buchegger und ihre Schüler (Hall)

13. September 2017
11. Oktober 2017
8. November 2017

Stammtische ohne Sonderprogramm