ARCHIV 2000-2005

 
Zitherstammtisch - seit 2000

Zitherspielertreffen Münster - seit 2002

Raffeleseminar 2003

Raffeletreffen 2003

Zitherpartie - St. Johann 2004

Workshop und Konzert mit Michal Müller - Innsbruck 2004

Tobi und die Zauberbohnen - ein musikalisches Märchen 2005

Zithern bei Prima la musica - VorKonzert in Hall 2005

Zithertreff Lans 2005

Pasticcio - Preis 2005 an zwei Tiroler Zitherspieler / Martin Mallaun und Christof Dienz


Zitherstammtisch - seit 2000

Stammtisch Bild

Seit dem Herbst 2000 treffen sich jeden dritten Dienstag im Monat die »Zitherstammtischler«. Nach einer Odyssee durch mehrere Innsbrucker Lokale (Gasthaus Steden, KulturgastHaus Bierstindl, Gasthaus Löwenhaus) wird nun im Gasthaus Engl in der St. Nikolauser Innstraße in Innsbruck angeregt gezithert, diskutiert, erzählt, ... und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. (ij)

Zitherstammtisch - jeden dritten Dienstag/Monat ab 19.30 Uhr, Sommerpause Juli/August, Gasthaus Engl

ZeitungsArtikel


Zitherspielertreffen Münster - seit 2002

Bild Zithertreff Münster
Günther Mühlbacher aus Münster am Raffele

Immer im März und das seit 2002 findet das Zitherspielertreffen in Münster statt. Von Margarethe Geiger initiiert und organisiert treffen sich Musikanten aus nah und fern an einem Sonntagnachmittag im gemütlichen Wirtshaus, um für sich und die vielen Zuhörenden Zither und Raffele zum Klingen zu bringen. Alle Stilrichtungen der Zithermusik sind erwünscht, jung und alt - alle dürfen beherzt in die Saiten greifen. (ij)

Nächstes Zitherspielertreffen in Münster - 12. März 2006, Gasthof Hauserwirt, ab 14.00 Uhr.


Raffeleseminar 2003

Bild Raffeleworkshop
Gernot Niederfriniger zeigt wie es geht

Am 25. Oktober 2003 traf sich ein Grüppchen mit Minikoffern Bewaffneter im Kurszimmer des Tiroler Landeskonservatoriums. Gernot Niederfriniger aus dem Südtiroler Vinschgau war da, um uns in die Geheimnisse des Raffeles, seiner Spielweise und Literatur einzuweihen. Verschiedene Instrumente und Plektra sowie Gernots Übungs- und Stücklfolge, die geschickt ausgesucht und aufgebaut war, das alles wurde probiert. Und natürlich durften wir seinem pfiffigen, schwungvollen Raffelespiel lauschen. Wiederholung/Fortsetzung erwünscht !! (ij)


Raffeletreffen 2003

Bild Raffeletreffen
Heinz Stecher

Im Anschluss an das Raffeleseminar traf man sich am 25. Oktober 2003 abends im Gasthaus Löwenhaus. Raffelespieler aus nah und fern - ja, es gibt noch/wieder ein paar! - spielten auf. Dabei ist erstaunlich, wie verschieden und individuell dieses kleine Instrument klingen kann und was mit den drei Saiten alles „angestellt“ wird. Die aktiven Raffelespieler dieses Abends waren: Christian Baldauf/Mils, Susanne Fritz/Mutters, Sabine Laimböck/Wildschönau, Norbert Leutschacher/Innsbruck, Günther Mühlbacher/Münster, Gernot Niederfriniger/Glurns und Heinz Stecher/Innsbruck. (ij)


Zitherpartie St. Johann – Musik aus allen Himmelsrichtungen
22. März 2004

In der berstend vollen »Alten Gerberei« in St. Johann stellten Zitherschüler und -Studenten die Zither in all ihren Facetten vor. Während der erste Teil des Konzerts von Musikschülern des Nordtiroler Unterlandes gestaltet wurde, zeigten im zweiten Teil die angehenden Profimusiker der Klasse Harald Oberlechner (Tiroler Landeskonservatorium) ihr Können.
Das Publikum war begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten der Zither und den Fähigkeiten der Jungmusiker (siehe Artikel »Kitzbüheler Anzeiger«, 01.04.2004) – Fortsetzung folgt! (mm)

Bild Zeitungsartikel


Workshop und Konzert mit Michal Müller - Innsbruck 2004

Bild Michal Müller
Michal Müller

Mitte Oktober 2004 befand sich der junge tschechische Zitherspieler Michal Müller auf der Durchreise. Sehr spontan organisierten wir einen eintägigen Workshop und ein Konzert in Innsbruck. Zum Workshop traf man sich im Pfarrheim St. Nikolaus, Michal erklärte unter anderem die Besonderheiten der von ihm bevorzugten Besaitungsart, der »Wiener Stimmung« und animierte die aktiven Teilnehmer zu Spiel- und Improvisationsfreudigkeit und zu mehr Extrovertiertheit beim »Zithern«.

Am Abend konnten sich dann alle - junge Zitheristi sowie interessierte »Veteranen« - im Studio des KulturgastHauses Bierstindl von der Bühnenpräsenz des jungen Vollblutmusikers überzeugen, der Eigenes - Bluesig-Popiges - geschickt mit der Volksmusik seiner Heimat verbindet, hervorragend Zither spielt und zur Zither singt. (ij + ho)

mehr zu Michal Müller: http://www.michal-muller.cz


Tobi und die Zauberbohnen - ein musikalisches Märchen
April 2005 - Kinderkonzerte in Hopfgarten und Söll

Im April 2005 veranstaltete der Zitherlehrer Martin Mallaun mit Schülern der Landesmusikschule Brixental mehrere Kinderkonzerte in Söll und Hopfgarten im Tiroler Unterland. Zur Aufführung kam »Tobi und die Zauberbohnen« - ein musikalisches Märchen für junge Menschen ab 7.

Die Musik zu diesem Märchen für Erzähler, Querflöte, vier Zithern und Kontrabass stammt von der deutschen Komponistin Dorothea Hoffmann. Die Intention der Komponistin war es, eine Musik zu schreiben, die von Kindern (bzw. Jugendlichen) für Kinder aufgeführt werden kann. Obwohl die meisten Stücke so etwas wie »Ohrwürmer« sind, finden sich zahlreiche überraschende Wendungen und ungewöhnliche Klangeffekte. Die zuhörenden Kinder bekamen so die seltene Gelegenheit, mit zeitgenössischer Musik des 21. Jahrhunderts in Kontakt zu treten. (mm)


Zithern bei Prima la musica - VorKonzert in Hall 2005

Bild duoAchtzigsaiten
zitherduo achtzigsaiten, Angelika Klingler und Susanne Bachler

Der österreichische Jugendmusikwettbewerb »Prima la musica« findet jedes Jahr und für alle Instrumente statt, allerdings wechseln sich Solo- und Ensemblewertung ab. Aus der Zitherperspektive gesehen waren 2005 wieder einmal die Zupfinstrumente-Ensembles an der Reihe, um sich der Jury zu stellen. Die Idee, dass sich die Tiroler Teilnehmer vor dem Wettbewerb für ein Konzert treffen, um den Auftritt zu üben und auch die anderen Gruppen bzw. Solisten in etwas entspannterer Atmosphäre zu hören, gibt es schon länger.
Am 22.Februar 2005 wurde sie erstmals in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Hall umgesetzt. Dort fand das Konzert statt, bei dem Zither-Ensembles der Klassen Buchegger (Musikschule Hall) und Oberlechner/Jordan (Tiroler Landekonservatorium) mitwirkten. Die Besetzungen waren Zitherduo, Zitherquartett und Zithertrio plus Gitarre. (ij)


Zithertreff Lans 2005

Bild Weinbergmusig
Weinbergmusig, Tina und Norbert Schwarzmann

Beim Zithertreff am 11. November in Lans gab es ein Problem: Raumnot. Das hatte zwei
Gründe. Zum einen war es das Motto »Solisten und Gruppen aus dem Raum Innsbruck«. Die »Zitherdichte« in und um die Stadt ist verhältnismäßig groß und fast alle geladenen Musikanten hatten Zeit und Lust mitzuwirken. Zum anderen gab es glücklicherweise einige, die sich das anhören wollten. Und die große Stube beim Isserwirt ist urgemütlich und eben deshalb nicht riesengroß. Es spielten die Solisten Andreas Erber, Roland Jordan, Norbert Leutschacher, Harald Oberlechner und Norbert Schwarzmann, die Raffelespieler Christian Baldauf, Susanne Fritz und Heinz Stecher samt ihren Begleitern, die Gruppen Fallbach-Zithermusig, Weinbergmusig, Widdersberg Soatnmusig, das Zitherduo Julia und Ines und das Zithertrio Hornhaut, Norbert Leutschacher führte launig durch den gelungenen Abend. (ij)


Pasticcio - Preis 2005

Pasticcio Bild

Was ist der PasticcioPreis? Er ist eine Auszeichnung für eine hervorragende österreichische CD-Produktion und wird einmal im Monat (jeweils am letzten Donnerstag) in der
Ö1 - Radiosendung »Pasticcio« (8.15 Uhr) verliehen. Hier werden Preisträger und CD ausführlich vorgestellt und die großteils jungen Künstler kommen in den Genuss einer
breiteren Aufmerksamkeit. Achtung - jetzt darf das Herz jedes Tiroler Zitherspielers
höher schlagen: gleich zwei Tiroler Zither-CDs wurden 2005 mit dem Pasticcio - Preis dekoriert!
Martin Mallauns Solo-CD »zwischen steinen« und Christof Dienz Doppel-CD »dienz zithered«.

Bild Mallaun CD Bild Dienz CD

In »zwischen steinen« stellt der junge St. Johanner Musiklehrer Martin Mallaun die barocke Klangrede des Lautenisten Leopold Weiss den neuen Zithersolokompositionen von Fredrik Schwenk und Robert Zollitsch gegenüber: Virtuos, intim und ausdrucksstark zugleich.

Und Christof Dienz? - er zithert auf seine ganz individuelle Art. Selbst nicht gelernter Zitherspieler - er ist Fagottist und Komponist, stammt aus Kitzbühel und lebt in Wien - hat er vor ein paar Jahren die Zither für sich entdeckt und entlockt ihr höchst originelle Klänge. Ein Loop-Generator dient der »ad hoc - Überlagerung« der discotauglichen Sounds, die meist sehr unkonventionell gezupft, geschlagen oder erscheppert werden. (ij, 2006)

Mehr zum Pasticcio - Preis: http://www.falter.at/buch/pasticcio.php
Mehr zu »zwischen steinen«: http://oe1.orf.at/highlights/40005.html
http://www.martinmallaun.com
Mehr zu »dienz zithered«: http://www.dienz.at

Übrigens:
Beide Musiker waren im Februar 2006 im ORF Tirol Kulturhaus zu hören:
Martin Mallaun am 9. Februar mit Werken von John Dowland im Rahmen des Konzertes »Zitherpartie-Auftakt«,
Christof Dienz am 21. Februar gemeinsam mit dem Bassisten Hannes Strobl unter dem Motto »es zithert und basst«.